über Lebensmittelaromen

Seit Anbeginn des Kochens und Backens verwendeten geschickte Köche aromatische Zusatzstoffe in Form von getrockneten Pflanzen, Extrakten und Tinkturen um Speisen und Getränke zu Verfeinern oder geschmacklich Abzurunden.

Die Suche nach mehr Stabilität, Intensität des Duftes, Verminderung von Kosten und Haltbarkeit durch Wärmebehandlung führte zur Entstehung von Lebensmittel-Aromen. Naturidentische, im Labor entworfene Aromen, entsprechen in ihrer chemischen Struktur völlig den natürlichen Aromen. In vielen Fällen ist die Verwendung eines solchen Aromas viel sicherer als die seines "natürlichen Prototypen".

Zum Beispiel das Aroma "Kirsche mit Kern" ist sicherer als die üblichen natürliches Produkt. Die übliche süße Mandel hat nicht den gewünschten Geschmack, im Gegensatz zu Bittermandeln. Aber Bittermandeln enthalten gefährliche Blausäure und ihre Verwendung bedarf besonderer Vorsicht und Sorgfalt. Um hier kein Risiko einzugehen ist es besser ein Lebensmittel-Aroma zu verwenden.

Die geschickte Anwendung von Aromen und professioneller Rezepturen bietet viele Möglichkeiten für kulinarische Kreativität. Der Erfolg der Verwendung von Aromen in Lebensmitteln ist ihre harmonische Kombination mit dem Geschmack des Produktes selbst.

Lebensmittelaromen sind Lösungen von natürlichen, naturidentischen und künstlichen Aromastoffen gelöst in Propylenglykol (E1520) oder Triacetin (E1518). In modernen Aromen können verschiedene ätherische Öle (z.B. Zitrone, Orange, Pfefferminze), Extrakte (z.B. Vanille, verschiedenen Gewürzen) und Infusionen (Zitronenöl oder Tarhuna) enthalten sein.